Bildung

SCHÖFFEN TV

Aus Hanau

Welches Problem möchte das Projekt lösen?

In Deutschland sind über 100.000 Bürger*innen ehrenamtliche Richter*innen. Die meisten davon (ca. 60%) sind Schöffinnen und Schöffen, also ehrenamtliche Richter*innen in der Strafgerichtsbarkeit. Schöffinnen und Schöffen erhalten vom Staat für ihr höchst verantwortungsvolles Ehrenamt keine Unterstützung. Wer als Schöffin oder Schöffe seinen Informationsbedarf decken will, hat nahezu keine Möglichkeiten des Austauschs mit anderen. Wer Schöffin oder Schöffe werden will, findet dazu nur spärlich Informationen.

Diesem Mangel möchte SCHÖFFEN TV jetzt Abhilfe schaffen und über YouTube-, Instagram- und Facebook-Kanäle informieren.

Wie löst das Projekt das Problem?

2023 sind die nächsten Schöffenwahlen, in denen Bürger*innen für die nächste Wahlperiode 2024-2029 gewählt und berufen werden. SCHÖFFEN TV will jetzt in Kooperationen mit Verbänden aus Politik, Justiz und Zivilgesellschaft (u. a. Deutscher Richterbund, IHK, Städte-/Gemeindebund), das richterliche Ehrenamt bekannter machen. Dazu sollen Videobeiträge als »Schöffen-Tutorials« produziert werden und über eine Social-Media-Aktion weitreichend verbreitet werden. Die SCHÖFFEN-TV-Kanäle dienen als erste Distributionsquelle, aus welcher Beiträge geteilt werden können.

Welches Ziel verfolgt das Projekt?

Ziele der Aktion zum richterlichen Ehrenamt sind:

  • Niedrigschwellige Informationen
  • Einfachheit, Verständlichkeit, Sachlichkeit der Informationen
  • Nutzenorientierter Fokus (= Weiterverlinkung zu Detailinfos)
  • Werbung für gesellschaftliches Engagement im richterlichen Ehrenamt
  • Demokratiestärkende Ausrichtung (GVG §§28-58)
  • Vernetzung von Beteiligten

Die Demokratie und unser Rechtsstaat leben von der Beteiligung. Das richterliche Ehrenamt ist ein hohes Gut. Es zu stärken und weiterzuentwickeln ist unser aller Aufgabe.